Registrierkassensicherheitsverordnung und Registrierkassenpflicht in Österreich

Seit 1. Januar 2016 gilt in Österreich die Registrierkassenpflicht. Von der neuen Registrierkassenpflicht sind alle Unternehmen mit betrieblichen Einnahmen ab einem Jahresumsatz von 15.000 Euro je Betriebsstätte und davon Barumsätzen von mindestens 7.500 Euro betroffen. Die Unternehmen in Österreich benötigen also einen Dienstleister der die neuartigen Registrierkassen oder einem weitgehend umfassenden Kassensystem unterstützend hilft.

Wie sollte also die neue Registrierkasse beschaffen sein:

  • Einfach und kinderleicht zu bedienen und das natürlich am Desktop Computer, am neuen Smartphone und am Tablet PC.
  • Günstig, d.h. die Grundausstattung sollte möglichst günstig sein.
  • Mobilität ist Trumpf und die Anwendung sollte als APP am Smartphone oder dem Tablet ausführbar sein.
  • Zukunftssicher für die gesetzlichen Vorgaben in der Zukunft. Kostenlose oder kostengünstige Updates für die folgenden Jahre sollten sicher sein.
  • Standort unabhängig durch den gleichzeitigen Zugriff von verschiedenen Standorten aus. Sie als Unternehmer und Ihre Kunden sollten von zu Hause Ihre Aufgaben erledigen und verfolgen können.

Hinweis für Verkäufer in Österreich

Die Kassenpflicht gilt pro selbständigen Betrieb. Ein Betrieb ist nach Aussage der Vorschriften durch eine eigene Buchhaltung bestimmt. In den österreichischen Steuerrichtlinien ist der Begriff Betrieb folgend wie folgt definiert:

„Allgemein kann der Begriff „Betrieb“ als die Zusammenfassung menschlicher Arbeitskraft und sachlicher Produktionsmittel in einer organisatorischen Einheit verstanden werden. Aus ertragsteuerlicher Sicht ist ein Betrieb aber nur gegeben, wenn er der Erzielung von betrieblichen Einkunftsarten dient. Ein Betrieb kann zwar mehrere Teilbetriebe (Betriebszweige) oder Betriebsstätten umfassen; der Gewinn ist dennoch einheitlich zu ermitteln.“

Ab 2017 tritt die verschärfte Registrierkassensicherheitsverordnung in Kraft. Die Registrierkassensicherheitsverordnung, kurz RKSV ist eine österreichische Rechtsvorschrift über gesetzlich vorgeschriebene technische Sicherheitseinrichtungen in den Registrierkassen der Unternehmen, mit Hilfe derer eine Manipulationssicherheit bei möglichen Barumsätzen erreicht werden soll.

Einzelaufzeichnungspflicht für alle Belege
Daraus folgt die generelle Einzelaufzeichnungspflicht in den Geschäften(also die einzelne und fortlaufende Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben im Unternehmen) ist durch die §§ 131 und 132, insbesondere durch § 131 Abs. 4 Z. 2 der Bundesabgabenordnung (BAO) vorgeschrieben. Die Ausnahmen werden in der Barumsatzverordnung festgehalten.

Die neue Registrierkassensicherheitsverordnung ist eine Verkettung der Barumsätze der Kunden mit Hilfe einer elektronischen Signatur. Das bedeutet, dass jeder Verkaufsbeleg eine Signatur trägt, in die nicht nur die eigentlichen Belegdaten selbst einfließen, sondern auch die ältere Signatur des unmittelbar vorangegangenen Verkaufsbeleges. Damit wird versucht eine lückenlose Kette aller Kaufbelege zu bilden, und damit jede nachträgliche Manipulation zu vermeiden, dein der Verlust eines Beleges in der Kette der Belege hätte nicht nur die Ungültigkeit seiner eigenen Signatur zur Folge, sondern auch den Verlust der Gültigkeit sämtlicher Signaturen aller folgenden Verkaufsbelege.

Gute Dienstleister helfen bei der Anschaffung einer geeigneten Registrierkasse, damit alle neuen gesetzlichen Vorgaben umfassend eingehalten werden.

Smartphone Online Hilfe

Nicht vergessen: Die neuen Signaturerstellungseinheiten, die ab 2017 für jede Registrierkasse in Österreich notwendig werden, benötigen zwingend ein gültiges Zertifikat für eine qualifizierte Signatur nach dem Signaturgesetz. In Österreich existieren zum Zeitpunkt, da das Gesetz beschlossen wurde, lediglich zwei aktive Anbieter mit den notwendigen Vorraussetzungen, deshalb vorher genau recherchieren an wenn man sich bindet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.